Traditioneller Skifahrausflug: Eintracht AH & Friends waren wieder unterwegs

Auch die bereits vierte Auflage der Skiausfahrt „EINTRACHT AH & Friends“ führt die Teilnehmer erneut im Rahmen eines gemeinsamen Skiwochenendes nach Österreich in „die“ Metropole überhaupt - ISCHGL, dass „Mallorca der Alpen“ übte erneut eine geradezu magische Anziehungskraft aus. Und so machten sich diesmal 10 unentwegte Brettlbegeisterte auf, um auf tief verschneiten Pisten dem geliebten Weißen Sport sowie natürlich auch die typisch feuchtfröhliche Kult-Rituale in Sachen Getränkekonsum und guter Stimmung, zu frönen und sich ein paar schöne Tage zu machen.
In bewährter Manier ging es mit Hettinger-Reisen am Freitagnachmittag los in Richtung Berge. Die Mannen um Alex, Buggy, El (R.B.), Fred, Mugge, Mario, Mike, Scheitel (J.M.), Toni, und Maio waren diesmal gleich zu 10 unterwegs (nachdem der letztjährige Eventmanager S.S. leider aufgrund einer Cola-Allergie nicht dabei sein konnte!) um als durchzugskräftige Truppe in Ischgl aufzuschlagen. Neben den bewährten AH-Akteuren waren auch 80 % der EINTRACHT-Vorstandschaft dabei und gaben so der Veranstaltung einen beinahe offiziellen Charakter. Bereits kurz nach dem Start wurden keine Kompromisse gemacht, frei nach dem Motto „Wir können auch ohne Alkohol lustig sein aber wir gehen lieber kein Risiko ein“ wurde kurzerhand im 30-Minutentakt die von jedem eigens mitgebrachten „Ten-Pack‘s“ der Reihe nach vernichtet. Für das nächste Jahr wurde aber eingehend der Beschluss gefasst, nur noch höchstens zwei verschiedene Sorten Gerstensaft zuzulassen und keine 10! Aufgrund der genannten Prioräten fiel diesmal die Nahrungsaufnahme per „Veschber“ eher etwas spartanisch, außer ein paar „Bretze vom Güntersbeck“ und drei Ringen Fleischwurst war aus Zeitgründen nicht mehr drin, der Resthunger wurde flüssig überbrückt.
Auch Magic-Busfahrer Ewald (der mit original gleichen Sprüchen aus dem Vorjahr zumindest bei den Neueinsteigern für einige Lacher sorgte) war wieder gut drauf und hatte sein Gefährt mit einer zusätzlichen Musikanlage inkl. Extraboxen im Mittelgang sowie einer Bordanlage mit etwas dröhnigem Super-Bassreflex ausgestattet. Nachdem alle Teilnehmer eingesammelt waren, gab die Reiseleitung mit Torsten Albrecht, der auch als Warm-up DJ die Gäste per Mikro am Platz begrüßte, eine kurze Einführung über den Fahrtverlauf. Nach zwei weiteren kurzen Boxenstopps auf Raststätten mit diverse Hefeeinlagen gab es anschließend kein Halten mehr, nachdem DJ Maio die Gewalt über Anlage übernommen hatte, stieg eine klasse Busfete, alle Mitfahrer und sonstigen gäste waren dabei super drauf, es wurde mitgesungen und wild auf den Gängen getanzt (obwohl mache mußten gegen 19.00 Uhr eine erste Schlafrunde einlegen) aber es ging echt voll ab. Der absolute Saisonhit in Sachen „Appress-Ski“ war neben altbewährtem „Schatzi schenk mir ein Foto“ natürlich der Mädelskracher „Ai Se Eu Te Pego (Nossa Nossa)“ von Michel Teló. Selbst ein größerer Stau bei Ulm konnte der Stimmung nichts mehr anhaben, es wurde gerockt und gefeiert, was Bus und Anlage hergaben, diverse hochprozentige Runden sorgten außerdem für noch lockere Hüftschwünge – die Fahrt verging dann bis zur Ankunft gegen 22:00 Uhr wie im Flug.

Erneut bezog man Quartier im verkehrstechnisch bestens gelegenen See , diesmal in einer tollen Sennerei der Fam. Knoll, die neben modernen Zimmern auch ein super, größtenteils eigenhändig produziertes Frühstück im Angebot hatte. Dies war am ersten Tag natürlich noch nicht ganz der würdige Abschluss dieser Hammeranreise, denn jetzt ging es noch zu Fuß in Richtung „Hühnerstall“. Diese örtlichen Szene-Lokalitäten freuten sich in diesen Tagen regelmäßig auf die Besucher aus dem Odenwald. Der Hühnerstadl war dann auch sehr schnell gefüllt und der Abend wurde mit ein paar letzten Absackern krönend beendet. Die erste Nacht war für den ein oder anderen relativ kurz, trotzdem ging es am nächsten Tag natürlich zeitig „aufi“ in Richtung Berg, nachdem die Skipässe übergeben waren riefen die weitläufigen Pisten, der Himmel war strahlend blau, die Sonne schien .. Herz was willst du mehr?! Der 1. Vorstand zeigte sich als ebenfalls als beherzter Skicrack, obwohl er einmal leichte Schwierigkeiten hatte, durch die Sperre am Lift zu kommen, da er sich mit seiner Ausrüstung an der Drehgabel verhedderte und den Betrieb „stundenlang“ blockierte. Schließlich waren alle auf der Piste und jeder fuhr nach Können und „Gerät“ die mehr oder weniger schwierigen Strecken größtenteils ohne spektakuläre Stürze herunter. Selbst als sich Jürgen kurz verschaut hatte und auf ein als „schwarz“ gekennzeichnetes Teilstück gelockt wurde, ging es ohne größere Verletzungen ab. Wie üblich wurde mehrmals in den Berghütten „aufgetankt“ und sich essenstechnisch gestärkt. Aus kulinarischer Sicht konnte man sich erneut dem Schnäppchenangebot in typisch bayrischem Flair auf der Id Alp - Weißwürschtl, Bretzel und Weißbier für nur 5,70 € - nicht entziehen.
Nicht unerwähnt bleiben darf natürlich als Highlight schlechthin der traditionelle Besuch beim Nicki zum Apres Ski-Ausklang am Ende des Tages, wobei dessen gemütlicher „Stadl“ stets ein ganz besonderes Flair sowie eine geradezu magische Anziehungskraft auf alle Mitfahrer ausübte. Die ganz spezielle Aura des Meisters, immer wieder sehr respektvoll von Chefzeremonienmeister Fred aufgrund der mystischen Symbolik bestens erläutert, spielte dabei eine sehr wichtige Rolle. Insbesondere „Anwärter“ Mike zeigte sich in diesem Kreis stets wissbegierig und kann im nächsten Jahr all Voll-Mitglied bestätigt werden. Das obligatorische Gruppenfoto mit Nicki, dem „Godfather des Apres-Ski“ in den heiligen Hallen wurde ebenfalls erfolgreich geschossen (siehe Bildergalerie) und natürlich wurden im Laufe des Samstagabends dann noch einige Runden des besten Hefebieres der Welt "König Ludwig – Dunkel“ konsumiert.

Im weiteren Verlauf dieser denkwürdigen Nacht durfte natürlich der Abschluss im Hühnerstall nicht fehlen, danach wurde es dann ziemlich dunkel für so manche, denn die Nacht entwickelte sich für einige zum Horror. die einen mußten den Wirt rausklingeln, da man die Zahlenkombination nicht mehr fand oder wußte, andere fanden ihr Zimmer und/oder Bett erst nach einigem Suchen und Lärmen. Der „Schnarchpegel“ bei einigen professionellen Sägern war in dieser Nacht enorm hoch – ganze Wälder wurden niedergemacht! Manche Teilnehmer bekamen im Halbschlaf vom anderen brutalst die Bettdecke weggezogen. Auf seinen energischen Protest hin gab es die lapidare Antwort: „Muscht halt uff dei Zeuch besser uffbasse!“. Andere teilten, wie das so üblich ist, nicht ihr Doppelbett brüderlich miteinander, sondern der Bettnachbar wurde mit roher Gewalt immer mehr an den Rand seines Bettes gedrängt, so dass er schließlich mehr oder weniger gezwungen das Bett „verlassen“ musste.
Der nachfolgende Sonntag war dann wettermäßig nach etwas Wolken ebenfalls bestens und so wurden die vorhandene 215 Km Pistenstrecke nochmals leitlich fast ganz ausgenutzt ;-) und u.a. die vormittags noch geschmeidige Talabfahrt gleich mehrfach genommen. Die Heimreise in den Odenwald erfolgte problemlos und mit den Restbierbeständen des Busfahrers sowie der bei der Hinfahrt eingesparten Hausmacher verging die Zeit auch relativ schnell und diesmal ohne Stau. Die Fortsetzung der Ausflugsreihe ist für 2013 einstimmig von allen Teilnehmern erneut einstimmig beschlossen worden.
(melli/mm/bg)

   
© MLFK
CPR Certification Online